2. Mythos
Erst Tierversuche haben Krankheiten bekämpft und
die Lebenserwartung erhöht.
Die Erhöhung der Lebenserwartung ist vor allem durch den Rückgang
der Infektionskrankheiten( z.B. Scharlch, Windpocken etc.) begründet.
Umfangreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Rückgang
der Infektionskrankheiten und damit die Säuglings- und Kindersterblichkeit
durch verbesserte sanitäre Einrichtung und Hygiene und bessere
Ernährung und nicht durch Medikamente und Impfungen
begründet ist.
Entsprechend ist daher auch die hohe Säuglings -und Kindersterblichkeit
in den Entwicklungsländern, verursacht durch soziale Konflikte,
Armut, Unterernährung etc. und nicht durch ein Mangel an Medikamenten
oder fehlende Impfung zurückzuführen.
Heute sind ca. 80 % der Todesfälle auf Zivilisationskrankheiten
zurückzuführen. So kann man den Eindruck gewinnen, das
die moderne Medizin bei der Behandlung der Zivilisationskrankheit
recht machtlos ist.
50% der Deutschen sterben an Herz-Kreislauf Erkrankungen, 25% ab
Krebs. Die moderne Chemotherapie hat diese Erkrankung kaum beeinflusst.
Jahrzehnte nach Einführung des ersten wirksamen Krebsmittels
Cyclophsphamid sind nur wenige der Krebsfälle einigermaßen
heilbar, mit dem großen Nachteil der ernormen Nebenwirkungen
und Schändens des Medikaments.
Wenn in den USA die Zahl der Herz-Kreislauf Todesfälle zurück
gegangen ist , so liegt das nicht daran, dass die Menschen Medikamente
nehmen, sondern daran, dass sich die Rauchgewohnheit der Menschen
verändert hat.
Die Verhältnisse bei Zytostatika und andern Krebsmittel zeigen
eine wichtige Tatsache: das Hochrechnen von medizinischen Anfangserfolgen
der Vergangenheit in die Zukunft ist Unsinn!
Erst die Erforschung der wahren Ursachen der Massenerkrankungen
kann die Krankheit positiv beeinflussen.
Deswegen ist auch der Mythos von der Erhöhung der Lebenserwartung
durch Tierversuche unhaltbar.
Mythos 3
|